Geschichte

Reiche Verlagsgeschichte – knapp dargestellt.

1797
Wilhelm von Heinrichshofen tritt in die Keil’sche Buchhandlung zu Magdeburg ein.

1806
er übernimmt die Firma und führt sie unter seinem Namen weiter.

1840
Sein Sohn Theodor Heinrichshofen (1815-1901) erweitert den Verlag, der zusammen mit der Buch- und Musikalienhandlung 1884 an dessen Sohn Adalbert Heinrichshofen (1859-1932) übergeht.

1840 und folgende
Weitere Verlage, wie der M. Bahn Verlag (Berlin), Luckhardt’s Verlag (Stuttgart), Max Schimmel (Berlin) und Albert Rathke (Magdeburg) werden angegliedert. Schwerpunkte sind instruktive Klavierausgaben, theoretische Werke und Schulen.

1932
Otto Heinrich Noetzel (1909-1987), der Enkel Adalbert Heinrichshofens, übernimmt die Leitung. Weitere Verlage werden angegliedert: Edition Adler GmbH (Berlin) und Westend-Verlag (Berlin). Nun bereichert auch gehobene Unterhaltungsmusik das Programm.

1948
Das Magdeburger Verlagshaus kann aufgrund der widrigen politischen Umstände ebenso wie der Leipziger Zweigbetrieb nicht wieder aufgebaut bzw. eröffnet werden. Der Verlag siedelt nach Wilhelmshaven um.

1951
Man beginnt dort mit dem Aufbau einer auf Musikalien spezialisierten Druckerei.

1963
Der Impero Verlag (Wiesbaden) wird übernommen.

1969
Es erfolgt die Eingliederung der Edition Vinzenz Hladky (Wien).

1971
Der Sirius Verlag (Berlin) wird übernommen.

1987
Otto Heinrich Noetzel stirbt. Seine Ehefrau Eva Noetzel und Schwiegersohn Dr. Viktor Kreiner führen das Unternehmen weiter.

1998
Dr. Kreiner tritt in den Ruhestand. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Eva Noetzel.

2003
Eva Noetzel übergibt das Unternehmen an ihre Kinder Katharina Kreiner und Prof. Rötger Noetzel.

Aktuelle Verlagsschwerpunkte: Instrumentalschulen, Unterrichtsliteratur, Kammermusik, Klavier-, Blockflöten- und Gitarrenmusik, zeitgenössische Musik.