<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/blog/index/sCategory/274/sAtom/1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Heinrichshofen&#039;s Verlag</name>
    </author>
    <title>Blog/Atom feed</title>
    <id>https://www.heinrichshofen.de/en/blog/index/sCategory/274/sRss/1</id>
    <updated>2026-04-07T13:51:49+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Vor Ort</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/vor-ort</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/vor-ort"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wir sind vor Ort auf der Leipziger Buchmesse 2026 und freuen uns auf Ihren Besuch.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Leipziger Buchmesse 2026   
 &amp;nbsp; 
 Wir freuen uns sehr auf unseren Aufenthalt auf der Leipziger Buchmesse 2026 mit spannenden Gesprächen, inspirierenden Momenten und natürlich vielen wunderbaren Notenausgaben. Besuchen Sie uns gern – wir sind mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten und stehen für Austausch, Fragen und Entdeckungen rund um unsere Noten bereit. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-03-09T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Aktuelle Konzerte</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/blog/detail/sCategory/274/blogArticle/67</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/blog/detail/sCategory/274/blogArticle/67"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            In den kommenden Monaten werden Werke von Arnold Schönberg, Carl Loewe und Leland Cossart aufgeführt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Konzertvorschau    
 &amp;nbsp; 
   Berlin – Konzert der Moabiter Kantorei    Die Auferweckung des Lazarus, op.132 (Carl Loewe)   22.03.2026  · St Johannis Kirche, Alt Moabit 24-25 · 10559 Berlin · 18:00 Uhr Mitwirkende: Musikkollegium Moabit · Moabiter Kantorei , Tobias Koriath (Kantor), Gesangssolisten 
 Weitere Informationen finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
   Esslingen    Begleitmusik zu einer Lichtspielszene, op. 34 (Arnold Schönberg)   09.05.2026 &amp;nbsp; · Autohaus Jesinger Mitwirkende: ensemble reflektor ·Xizi Wang (Dirigentin) 
 &amp;nbsp; 
   Darmstadt – 7. Sinfoniekonzert    Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34  &amp;nbsp;(Arnold Schönberg)   17.05.2026 | 18.05.2026  · Großer Haus · 11:00 | 20:00 Uhr Mitwirkende: Orchester des Staatstheaters Darmstadt · Daniel Cohen (Dirigent)&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Weitere Informationen finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
   Wien – Portrait Konzert Rebecca Saunders    Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34  &amp;nbsp;(Kammermusikfassung Arnold Schönberg)   10.06.2026  · Arnold Schönberg Center · 18:30 Uhr Mitwirkende: Webern Ensemble Neue Musik · Clement Power (Leitung)&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Weitere Informationen finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
   Holzkirchen - Sommerkonzerte 2026&amp;nbsp; &quot;Französische Farben&quot;    Suite op. 19 (Leland Cossart)   04.07.2026  · Kirche St. Josef, Pfarrweg 3 ·&amp;nbsp; 83607 Holzkirchen · 20:00 Uhr Mitwirkende: Prinzregenten Ensemble München ·&amp;nbsp; Armando Merino (Leitung) 
 Weitere Informationen finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
   München - Sommerkonzerte 2026&amp;nbsp; &quot;Französische Farben&quot;    Suite op. 19 (Leland Cossart)   05.07.2026  ·&amp;nbsp; Johannissaal des Nymphenburger Schlosses · Schloss Nymphenburg 1 ·&amp;nbsp; 80638 München · 11:00 Uhr Mitwirkende: Prinzregenten Ensemble München · Armando Merino (Leitung) 
 Weitere Informationen finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-02-03T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Unsere Reihe: dumb it down</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/unsere-reihe-dumb-it-down</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/unsere-reihe-dumb-it-down"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            „dumb it down“ – mit dieser neuen Reihe bauen wir bei Heinrichshofen unser pädagogisches Portfolio aus.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Das Ziel der „Vereinfachten Klavierbegleitungen“ zu Standardwerken verschiedener Instrumente ist es, dass auch Klavierspielenden ohne Studium die Möglichkeit eröffnet wird, ihre SchülerInnen, Kinder und Freunde zukünftig begleiten zu können.   Direkt aus der Praxis für die Praxis: Philip Lehmann, der Arrangeur dieser Vereinfachungen, ist mit einer Violinpädagogin verheiratet. In Unter­richtssitua­tionen stieß sie immer wieder darauf, dass Klavierbegleitungen häufig unverhältnismäßig schwieriger als die Solostimme sind. Deshalb stellte sie ihrem­ Mann Philip eines Tages die Frage:       „Honey, can you &#039;dumb this down&#039; for me?“       Mit den daraus entstandenen Arrangements können auch Lehrkräfte mit einfachen Klavierkenntnissen ihre SchülerInnen im Instrumentalunterricht begleiten, frühzeitig ein harmonisches Gerüst bieten und kammermusikalisches Spielen fördern. Selbst wenn in Konzert- oder Wettbewerbssituationen die originale Klavierbegleitung zur Verfügung steht, wird die Umstellung für den Solisten/die Solistin kein Problem sein, da die Bearbeitung und das Original klanglich sehr ähnlich sind. Alle wichtigen harmonischen und melodischen Motive sowie Rhythmen sind vorhanden. Selbstverständlich kann dazu die originale Solostimme verwendet werden.  Nicht zuletzt ermöglichen diese vereinfachten Klavierbegleitungen, dass endlich gleichaltrige Duos gebildet werden können, da der Schwierig­keitsgrad der Begleitung ähnlich dem der Solostimme ist (inklusive Vor-, Nach- und Zwischenspiele). So ist die Verwendung bspw. auch bei Musikschulkonzerten und Klassenvorspielen möglich, ohne dabei von besonders versierten KlavierbegleiterInnen abhängig zu sein. Als positiver Nebeneffekt wird der massive Klavierklang mancher Konzertstücke reduziert, wodurch diese passender für die meist leiseren Schü­ler­instrumente werden. Auf dem YouTube-Kanal „dumb-it-down.com“ befinden sich Playalongs der meisten Stücke mit dem vereinfachten Klaviersatz. Playalongs des originalen Klaviersatzes in verschiedenen Übetempi sind als MP3s in den Notenausgaben enthalten.   Die Reihe „dumb&amp;nbsp;it&amp;nbsp;down&amp;nbsp;–&amp;nbsp;Vereinfachte&amp;nbsp;­Klavierbegleitung“&amp;nbsp;­enthält  Wer­ke­ für Violine, Viola, Violoncello, ­Flöte, Klarinette und andere ­Instrumente und wird kontinuierlich auf über 200 Werke erweitert.      Die vereinfachten Klavierbegleitungen sind in vier Schwierigkeitsgraden verfügbar:         Schwierigkeitsgrad 1 : &amp;nbsp; Anfänger, kann vom Blatt gespielt werden (Heftfarbe: grün)    Schwierigkeitsgrad 2 :  muss vor dem Unterricht angeschaut, vor dem Konzert geübt werden (Heftfarbe: gelb)    Schwierigkeitsgrad 3 :  Fingersätze müssen ggf. eingetragen und geübt werden (Heftfarbe: orange)    Schwierigkeitsgrad 4 :  gegenüber dem Original stark vereinfachter Klaviersatz, der dennoch vom Amateur zu üben sein wird (Heftfarbe: hellrot) 
 * zusätzliche Information: Größtenteils reicht es, (im Unterricht) die linke Hand zu spielen.     Die vereinfachten Klavierbegleitungen, Einzelstimmen sowie zum Teil die originalen Begleitungen sind in Kürze auch als PDF-Download erhältlich. 
     Hier     geht&#039;s direkt zu den Ausgaben! 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-01-12T09:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wie man das Üben lieben lernt!</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/wie-man-das-ueben-lieben-lernt</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/wie-man-das-ueben-lieben-lernt"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Üben muss nicht langweilig oder eintönig sein. Es kann inspirieren. Das neue Buch von Bart Spanhove zeigt Wege auf, um motiviert und erfüllt zu musizieren. 19 Perpektiven auf das Thema Lernen und 30 motivierende Übemethoden 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
  Bart, du hast als Musiker und Pädagoge weltweit Erfahrung gesammelt. Gab es ein Schlüsselerlebnis, das dich dazu inspiriert hat, dieses Buch über das Üben zu schreiben?  In mehr als einem halben Jahrhundert habe ich natürlich viele Erfahrungen gesammelt. Vielleicht begann alles mit einem unscheinbaren kleinen Büchlein, das ich in einer Musikalienhandlung am Concertgebouw in Amsterdam entdeckte. Es trug den Titel „Het studeren van de muziekstudent“ von Professor Kop. Ohne auch nur einen Blick hineinzuwerfen, kaufte ich es sofort – als hätte ich jahrelang nach genau solchen Ideen und Strategien zum Üben gesucht. Weitere Erlebnisse bestätigten meine Überzeugung, dass effektives Üben eine zentrale Rolle spielt. Eine Studie aus Göteborg zeigte beispielsweise, dass die Erfolgsquote von Studierenden um 22 % stieg, nachdem sie einen Kurs über das Lernen absolviert hatten. Auch die Aussagen zahlreicher Interpreten und Komponisten inspirierten mich, intensiver über das Üben nachzudenken. Liszt sagte einst, dass die Technik des Übens wichtiger sei als das Üben der Technik. Und tatsächlich: Lernen ist eine tägliche Aufgabe für jeden professionellen Musiker – eine Fähigkeit, die man stetig verfeinern kann. Ein weiteres prägendes Erlebnis war meine Begegnung mit einem flämischen Professor, der an Grundschulen über effektive Lernstrategien sprach. Seine klar strukturierten Einsichten waren eine Offenbarung und inspirierten alle Anwesenden, Eltern, Lehrer und Kinder, gleichermaßen. In Belgien gab es eine solche Veranstaltung speziell für Musikschüler nicht, was ich kaum nachvollziehen konnte. Auch die Welt des Sports war für mich stets eine große Inspirationsquelle. Dort fand ich oft eine tiefere Wissenschaftlichkeit und Methodik in der Herangehensweise – nicht nur, um die Leistung zu steigern, sondern, um einfach Freude am Spiel zu haben und nach einem „guten Gefühl“ zu streben. Denn am besten lernt man, wenn man entspannt ist. 
  In deinem neuen Buch präsentierst du 19 Perspektiven auf das Thema „Lernen” und 30 motivierende&amp;nbsp; Übemethoden. Gibt es eine Methode, die dir besonders am Herzen liegt, und warum?  Viele der Tipps in meinem Buch können Musikerinnen und Musikern helfen – und jeder lernt auf seine eigene Weise. Doch eine Idee, die mich von Anfang an fasziniert hat, stammt vom verstorbenen Cellisten Gerhard Mantel. Sein  Konzept der „Rotierenden Aufmerksamkeit“  bedeutet: • das Gleiche noch einmal, bzw. noch mehr des Gleichen: bloß mechanisch wiederholen; positiv ausgedrückt: einmal ist keinmal (es muss wiederholt werden: das „primitive“ Prinzip des Übens) • das Gleiche etwas anders: differenzierend und variierend wiederholen (Prinzip: die Aufmerksamkeit immer neu fesseln) • das Gleiche deutlich verändert: in verschiedenerlei Hinsicht übertreiben, erproben, experimentieren, erforschen, verfremden (Prinzip des forschenden Übens) • das Gleiche zergliedert: Teile schrittweise und systematisch erarbeiten (die Prinzipien: vom Kleinen zum Großen; vom Leichten zum Schwierigen) • das Gleiche von verschiedenen Seiten: einzeln und der Reihe nach verschiedene Aspekte verbessern (Prinzip der „rotierenden Aufmerksamkeit“ (nach Gerhard Mantel); oder auch: vom Einfachen zum Komplexen) • das Gleiche beschleunigt: präziser, reibungsloser, eleganter und müheloser wiederholen (Prinzip des Automatisierens) 
 Dasselbe ist nicht das Gleiche, und Wiederholen ist nicht einfach Wiederholen. Es kommt auf die Qualität des Wiederholens an – und genau das ist entscheidend. Auf diese Weise wird Üben zu einem Lernprozess, zu einer ganz eigenen Kunstform. Jede Art der Wiederholung bedeutet ein weiteres Lernen. 
 Dieses Prinzip habe ich als Musiker immer weiterentwickelt und vertieft. Alles, was ich in Vorträgen, Meisterkursen sowie englisch- und deutschsprachiger Fachliteratur über effektives Üben gefunden habe, hat mich inspiriert. Ich habe förmlich alles verschlungen, was mir dabei half, meine Wiederholungennoch gezielter zu gestalten. Das Ergebnis ist eine faszinierende Art des Übens, bei der die Verfeinerung der Klangschönheit, Kreativität und die Freude am Entdecken im Mittelpunkt stehen. Indem man den Fokus bewusst verschiebt und die Herangehensweise variiert – durch Zuhören, Singen, Dirigieren, Spielen, Analysieren, Nachdenken, Experimentieren, Improvisieren – wird das Üben zu einem ganzheitlichen Prozess. Diese Methode ist nicht auf sofortige Ergebnisse ausgerichtet, sondern erlaubt es, die Musik in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen. Jeder Übetag sieht anders aus, was das Lernen lebendig und inspirierend macht. Für mich ist das ein unglaublich bereichernder Weg. 
  Viele Musiker kämpfen mit Motivationsproblemen beim Üben. Hast du einen konkreten Tipp aus deinem Buch, der sofort hilft, die Freude am Üben neu zu entdecken?  In Belgien halte ich viele Vorträge an Musikschulen zu diesem Thema. Interessanterweise werde ich nicht so sehr gebeten, ein Buch über das Üben zu schreiben, sondern viel häufiger höre ich die Frage: „Wie kann ich mich oder mein Kind motivieren, täglich zu üben?“ Als frischgebackener Absolvent des Konservatoriums erstellte ich für mich selbst eine  Liste mit Motivationstipps . Darauf standen unter anderem folgende Ideen: 
 
 Backe Pfannkuchen für deine Schüler, 
 besuche die Schüler zu Hause, 
 organisiere Vorspielabende, 
 kombiniere Gruppenaktivitäten mit Einzelunterricht, 
 besuche mit deiner Klasse Konzerte, 
 spiele regelmäßig selbst vor, 
 denke an lobende Worte, 
 feiere Erfolgserlebnisse. 
 
 Diese Liste – die ich bis heute aufbewahrt habe – wuchs auf 60 Tipps, die aus reinem Idealismus für das Fach Musik entstanden sind. 
  Dein Buch richtet sich an Schüler, Profis, Lehrerund sogar Eltern. Gibt es eine zentrale Erkenntnis, die für alle gleichermaßen wertvoll ist?  Wir alle müssen üben, uns verbessern und mit Enttäuschungen umgehen. Mein Fokus liegt zwar auf der Musik, doch für mich geht es um viel mehr. Es ist eine Reflexion des Lebens selbst. Alles, was ich in der Musik erlebe, finde ich auch im Alltag wieder. Musik birgt keine Geheimnisse – sie spiegelt einfach das Leben wider: wer wir sind, wie wir wachsen, wie wir mit Rückschlägen, Gegensätzen und Schönheit umgehen. Vor allem aber lehrt sie uns, mit Liebe die Schönheit zu erkennen und zu bewahren. 
  Du bist viel als Musiker und Dozent weltweit unterwegs.   Wie übst du, wenn du unterwegs bist – hast du einen Tipp, wie man sich schnell in einer neuen Umgebung wohl genug zum Üben fühlt?  Wenn ich unterwegs bin, erreiche ich nie das ideale Üben, das ich zu Hause gewohnt bin. Zu Hause habe ich einen gemütlich eingerichteten Musikraum, in dem ich völlig abschalten kann, sobald ich die Tür schließe und mein Handy ausschalte. Meine Familie weiß, dass sie mich dort nicht stören soll. Diese Ruhe, dieses sichere Umfeld für meine musikalische Entwicklung fehlt mir auf Reisen oft. Stell dir vor: Du bist in New York und hast abends ein Konzert. Natürlich möchtest du auch etwas von der Stadt sehen. Dein Hotelzimmer ist winzig, kaum Platz für ein Bett und deine Koffer. Dazu kommt eine anstrengende Reise – die Bedingungen sind einfach nicht ideal für konzentriertes Üben. Allerdings habe ich durch das viele Reisen die mentale Übemethode sehr zu schätzen gelernt. Als Student dachte ich, dass ich nicht wirklich übe, wenn ich mir ohne Instrument das Notenbild, die Bewegungen und den Klang nur vorstelle. Doch das Gegenteil ist der Fall! Es ist eine anspruchsvolle, aber äußerst effektive Herangehensweise, mit der man kontinuierlich mit Musik beschäftigt bleibt. Dank der digitalen Möglichkeiten im Jahr 2025 kann man zudem jederzeit viel Musik hören – für mich eine perfekte Art, motiviert zu bleiben, auch wenn das physische Üben gerade nicht möglich ist. 
  Du beschreibst das Üben als einen Balanceakt zwischen Kopf und Herz, Perfektion und Imperfektion, Erfolg und Rückschlägen. Wie gelingt es dir, diese Balance zu halten und das Üben als erfüllende, statt als belastende Aufgabe zu erleben?  Dieses Gleichgewicht zu finden – die Balance zwischen Ratio (Denken) und Herz (Fühlen), zwischen dem Streben nach Perfektion und der Kraft des Imperfekten, zwischen dem Umgang mit Rückschlägen und Erfolgserlebnissen, zwischen dem Wunsch nach einem inneren Wohlgefühl und den Herausforderungen von Stresssituationen (Wettbewerbe, TV-Auftritte, Presse) – all das macht das Üben so anspruchsvoll. Üben bedeutet nicht nur, Musik zu üben, sondern auch sich selbst. Musik bereichert uns, zeigt uns, wer wir sind und wer wir werden. Gutes Üben ist entscheidend. Ich versuche immer, mich dabei wohlzufühlen, zu genießen. Ich bin dankbar, dass ich täglich die Disziplin aufbringen kann, zu üben. Es fühlt sich nie wie Arbeit an, sondern wie eine Leidenschaft, die mir fehlt, wenn ich einen Tag nicht üben kann. Die vielen ermutigenden Worte des Publikums und die Begeisterung der Teilnehmer meiner Kurse machen das Üben noch ein Stück leichter und motivierender. 
 Weitere Informationen findet Ihr     hier     und in der   HN Aktuell (Frühjahr 2025)  . 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-03-10T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">„Spielerisch lernen führt zum Erfolg“</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/spielerisch-lernen-fuehrt-zum-erfolg</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/spielerisch-lernen-fuehrt-zum-erfolg"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die erfolgreiche Susi und Eddi - Autorin Anja Elsholz, deren neuestes Werk Susi und Eddi - Bratschenschule für Kinder, Band 2 gerade erschienen ist, spricht über ihre Inspirationsquellen, den Entstehungsprozess und die Herausforderungen, die der Musikunterrricht mit sich bringt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
       Susi und Eddi     -Autorin     Anja Elsholz im Interview      
 &amp;nbsp; 
    Anja Elsholz, langjährige Musikpädagogin an der Musikschule Bad Vilbel und Karben, ist die Autorin der beliebten Geigenschule  Susi und Eddi  sowie zahlreicher Werke für junge Streicher. Mit ihrem Leitsatz „Spielerisch lernen führt zum Erfolg!“ hat sie Generationen von Schülern begeistert. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit und die Entstehung der Bratschenschule „Susi und Eddi.“    
 &amp;nbsp; 
     Wie kam es zu der Idee von    Susi und Eddi   ?     
 &amp;nbsp; 
     Susi und Eddi  entstand aus einem ganz praktischen Bedürfnis. Zu Beginn meiner mittlerweile über mehrere Jahrzehnte andauernden Unterrichts­tätigkeit bemerkte ich schnell, dass es an kindgerechter Unterrichtsliteratur für Geige und Bratsche mangelte. Ich wollte Materialien schaffen, die den Lernprozess der Kinder optimal unterstützen und ihnen gleichzeitig Freude am Musizieren vermitteln. So entwickelte ich meine Geigenschule  Susi und Eddi , in die ich viele eigene Kompositionen einfließen ließ, um die Lernschritte klar und strukturiert darzustellen. Das positive Feedback meiner Schüler und deren Fortschritte bestätigten mich in meinem Ansatz, und so wurde  Susi und Eddi  später vom Heinrichshofen Verlag erfolgreich publiziert.    
 &amp;nbsp; 
     Was macht deine musikalische Welt außerhalb von    Susi und Eddi    aus: Was komponierst du noch und welche Musik bewegt dich?     
 &amp;nbsp; 
    Außer für  Susi und Eddi  bin ich auch in anderen musikalischen Bereichen aktiv. Neben eigenem Konzertieren in unterschiedlichen Ensembles und Besetzungen komponiere ich sowohl eigene Stücke als auch Arrangements, die meine Konzerttätigkeit sowie meinen Instrumentalunterricht bereichern und den Schülern viel Freude bereiten. Besonders am Herzen liegen mir auch Musicals für Kinder, die ich speziell so gestalte, dass auch Anfänger mit geringen Fertigkeiten mitwirken können. Diese Musicals fördern nicht nur das technische Können, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Bühnenpräsenz der Kinder. Persönlich bewegt mich eine Vielzahl von Musikrichtungen, von klassischer Musik bis hin zu zeitgenössischen Stücken. Diese Vielfalt inspiriert mich auch in meiner Arbeit als Komponistin und Lehrerin.    
 &amp;nbsp; 
     Wann hast du angefangen zu zeichnen, was zeichnest du neben    Susi und Eddi    noch und woher bekommst du deine Inspiration?     
 &amp;nbsp; 
    Schon als Kind habe ich gerne gezeichnet, aber erst mit der Entwicklung von  Susi und Eddi  habe ich mein Zeichentalent intensiver genutzt. Die Illustrationen in meinen Werken stammen ausschließlich von mir selbst, was die Ausgaben noch persönlicher macht. Neben den Figuren Susi und Eddi zeichne ich auch gerne Szenen aus dem täglichen Leben, Karikaturen    
    Plakate und vieles mehr. Meine Inspiration hole ich mir aus meiner Umgebung, von meinen Schülern und aus der Musik selbst. Die Geschichten und Bilder, die in meinem Kopf entstehen, fließen dann direkt in meine Zeichnungen ein.    
 &amp;nbsp; 
      Was sind deiner Meinung nach die größten Herausforderungen im Musikunterricht und was hilft dir besonders?      
 &amp;nbsp; 
     Eine der größten Herausforderungen im Musikunterricht ist es, den individuellen Bedürfnissen jedes Schülers gerecht zu werden . Jeder lernt anders und bringt unters chiedliche Voraussetzungen mit. Es   erfordert viel Geduld und Ein  fühlungsvermögen, die passenden Methoden und Materialien zu finden, die den Lernprozess optimal unterstützen.   Mir hilft besonders meine langjährige Erfahrung und die enge ­Kommunikation mit meinen Schülern und deren Eltern. So kann ich besser auf ihre Wünsche und Schwierigkeiten eingehen und gezielt daran arbeiten. Auch der Austausch im Team mit anderen Musiklehrer*innen und die kontinuierliche Weiterbildung sind wichtige Bausteine, um im Unterricht immer wieder neue Impulse setzen zu können.     
 &amp;nbsp; 
     Welchen Ratschlag würdest du Musiklehrer*innen geben, die mit jungen Anfängern arbeiten?     
 &amp;nbsp; 
    Mein wichtigster Ratschlag ist: Habt Geduld und bleibt flexibel. Es ist entscheidend, eine positive und motivierende Lernumgebung zu schaffen, in der die Kinder sich wohlfühlen und Freude am Musizieren entwickeln können. Setzt auf eine kindgerechte und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung und passt die Lerninhalte den individuellen Bedürfnissen der Schüler an. Nutzt kreative Methoden und Materialien, die den Kindern Spaß machen und gleichzeitig ihre musikalischen Fähigkeiten fördern. Und vor allem: Seid einfühlsam und unterstützend, denn die ersten Schritte in der musikalischen Ausbildung sind prägend für die weitere Entwicklung der Kinder.    
 &amp;nbsp; 
 Alle Noten von Anja Elsholz finden Sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-03-02T14:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Komponist Werner Heider wurde 95</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/komponist-werner-heider-wurde-95</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/komponist-werner-heider-wurde-95"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Unser langjähriger Autor Werner Heider feierte am 1. Januar seinen 95. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und sind beeindruckt von seinem Schaffen, das viele Werke umfasst, die bei Heinrichshofen &amp; Noetzel erschienen sind. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Werner Heider wurde am 1. Januar 1930 in Fürth, Bayern geboren und lebt als freischaffender Komponist, Pianist und Dirigent in Erlangen. Er studierte bei Willy Spilling in Nürnberg und an der Musikhochschule in München bei Karl Höller, Maria Landes-Hindemith und Heinrich Knappe. Mehrfach besuchte er die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik.  Als Dirigent, Pianist oder künstlerischer Leiter wirkte Werner Heider mit bei „Colloquium musicale“, „Confronto“ - Kammermusik und Jazz, Trio: Colbentson-Deinzer-Heider, Solo - „mein Klavier und ich“.  Von 1968 bis 2015 war er künstlerischer Leiter des „ars nova ensemble nürnberg“. Bis 2020 wurden ca. 170 seiner Werke veröffentlicht, viele davon auch auf Tonträgern.  Heider erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Kulturpreis der Städte Fürth, Erlangen und Nürnberg, den 1. Kompositionspreis Stuttgart, das Rom-Stipendium der Villa Massimo sowie den Wolfram-von-Eschenbach- und Friedrich-Baur-Kulturpreis. Außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ernannt.  Zum 95. Geburtstag wird er durch mehrere Radiosendungen des Bayerischen Rundfunks und einem Konzert in Erlangen gewürdigt. Die BR Klassik-Sendungen können Sie     hier     hören.  Einen ausführlichen Beitrag der Nürnberger Nachrichten finden Sie     hier    .  Bei Heinrichshofen &amp;amp; Noetzel sind zahlreiche kammermusikalische Werke von Werner Heider erschienen. Diese reichen von leichter bis zu äußerst anspruchsvoller Spieltechnik – stets geprägt von hohem musikalischem Anspruch. Sein Repertoire bei uns umfasst Solowerke für Streicher, Bläser und Tasteninstrumente sowie Bläser- und Streichquartette. Ein außergewöhnliches Highlight ist das Weihnachtslied „Wenn die Glocken klingen“ für Gesang und Klavier.  Sein neuestes Werk, das „5. Streichquartett“, ist jetzt erhältlich. Es umfasst drei Sätze, deren Bezeichnungen Programm sind:  1. &quot;Silenzio con anima&quot;, 2. &quot;Rhythmen&quot; und 3. &quot;Zwei Quinten plus Choral&quot;. 
 Alle Noten von Werner Heider finden sie     hier    . 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-01-14T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Kanilele ist da!</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/die-kanilele-ist-da</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/die-kanilele-ist-da"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Ukulele zu &quot;Kani - Ukulele lernen mit Kindern&quot; ist endlich da! Sie besticht durch einen vollen, klaren Klang und ist mit den niedlichen Giraffenflecken von Kani aus dem Lehrbuch verziert.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Entdecke mit der   Kanilele   die faszinierende Klangwelt der Ukulele! 
   Die  Kanilele  besticht durch einen vollen, klaren Klang. Sie ist mit den niedlichen Giraffenflecken von Kani aus dem Lehrbuch &quot; Kani – Ukulele lernen für Kinder &quot; verziert.   Hals und Griffbrett bestehen aus hochwertigem Kunststoff, deren Oberfläche eine Holzmaserung imitiert. Das macht die Kanilele zu einer robusten Ukulele, die sich sehr angenehm anfühlt.  Mit der präzisen Mechanik lässt sich die Kanilele leicht stimmen. Vom Kopf der Ukulele her guckt dir dabei der freundliche Kani aus &quot; Kani – Ukulele lernen für Kinder &quot; zu!  Die Kanilele wird mit einer ungefütterten, dunkelblauen Nylonhülle geliefert, so dass die Ukulele ganz einfach mit Schultertragegurt bzw. Tragegriff transportiert werden kann. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-10-31T11:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">150 Jahre Arnold Schönberg</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/150-jahre-arnold-schoenberg</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/150-jahre-arnold-schoenberg"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Eine Filmmusik ohne Film - anlässlich seines 150. Geburtstages geben wir einen interessanten Einblick in das Werk des Komponisten und die Bedeutung für unseren Verlag.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Eine Filmmusik ohne Film    
   Arnold Schönbergs (1874–1951)  
    Begleitmusik zu einer Lichtspielszene   
 &amp;nbsp; 
    A rnold Schönberg, ein Name, der untrennbar mit der Zweiten Wiener Schule und der Entwicklung der Zwölftontechnik verbunden ist, gilt oft als der Inbegriff der musikalischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden häufig als intellektuell herausfordernd und emotional intensiv beschrieben. Doch nur wenige wissen, dass Schönberg auch einen bedeutenden Beitrag zur Filmmusik geleistet hat. Eines seiner bemerkenswertesten Werke in diesem Bereich ist die Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34.  Die Begleitmusik zu einer Lichtspielszene, komponiert 1929/30, entstand in einer Zeit, in der Schönberg bereits in der Zwölftontechnik arbeitete. Schönberg übertrug in diesem Werk die Prinzipien dieser Technik auf ein Genre, das bis dahin vor allem von romantischer und programmatischer Musik geprägt war. Interessanterweise war das Stück nicht für einen bestimmten Film vorgesehen. Stattdessen schuf Schönberg eine Musik, die unabhängig vom Bild eine spezifische dramatische Wirkung erzeugen sollte. Das Werk ist in drei Abschnitte unterteilt: „Drohende Gefahr“, „Angst“ und „Katastrophe“. Diese Titel lassen erahnen, dass Schönberg die Musik als Mittel nutzte, um eine intensive emotionale Erzählung zu schaffen, die universell verständlich ist, unabhängig von einem spezifischen Filmkontext. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  D ie Idee für dieses Werk stammt ursprünglich von F. Charles Adler, der neben seiner Tätigkeit als Musikdirektor der Düsseldorfer Oper auch als Agent für den Heinrichshofen Verlag in Magdeburg agierte. Heinrichshofen veröffentlichte zu dieser Zeit zahlreiche Werke für den Tonfilm. Adler vermittelte zwischen Schönberg und dem Verlag.   Während Schönberg selbst keine Filmmusik für konkrete Projekte komponierte, zeigt die Begleitmusik zu einer Lichtspielszene seine Offenheit gegenüber dem Medium und seine Fähigkeit, musikalische Strukturen mit narrativen Elementen zu verbinden. Es zeigt seine tiefe Überzeugung, dass Musik in der Lage ist, emotionale Zustände und dramatische Handlungen allein durch ihren klanglichen Verlauf darzustellen. &amp;nbsp;  Die Uraufführung der Begleitmusik fand am 28.&amp;nbsp;April 1930 im Rundfunkhaus des Südwestdeutschen Rundfunks in Frankfurt statt mit dem Radiosymphonieorchester unter der Leitung von Hans Rosbaud. ­Spätere wichtige Aufführungen waren am 6. November 1930 in der Berliner Kroll Oper mit dem Orchester der Kroll Oper unter der Leitung von Otto Klemperer und am ­8.&amp;nbsp;Mai 1931 in London mit dem BBC Symphony ­Orchestra unter Anton Webern.   Die Begleitmusik zu einer Lichtspielszene ist ein Beispiel für Schönbergs kreative Vielseitigkeit und seine Fähigkeit, traditionelle und moderne Elemente in neuen Kontexten zu verbinden. Für Musiker, Musiklehrer und Dirigenten bietet dieses Werk eine reiche Quelle der Inspiration und zeigt, dass Schönberg nicht nur der Meister der Zwölftonmusik war, sondern auch ein Komponist, der neue Wege ging, um Musik als eigenständige erzählerische Kraft zu etablieren. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-10-30T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Richtig Ukulele lernen mit &quot;Kani&quot; </title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/richtig-ukulele-lernen-mit-kani</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/richtig-ukulele-lernen-mit-kani"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Elisabeth Pfeiffer und Konrad Naegeli über &quot;Kani – Ukulele lernen für Kinder&quot;
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   &quot;Kani&amp;nbsp;– Ukulele lernen für Kinder&quot; (N 2957)   ist ein Lehrwerk, das die faszinierende Welt der Ukulele in neuem Gewand zeigt. Elisabeth Pfeiffer und Konrad Naegeli haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, Schüler*innen nicht nur schritt­weise neue Töne beizubringen, sondern vor allem Spieltechniken zu vermitteln, die den charakteristischen Klang der Ukulele ausmachen. Dazu gehören besondere Anschlagstechniken, wie sie z. B. in&amp;nbsp;den Lehrwerken von Ernest Ka’ai, einem der ersten weltweit bekannten Ukulelisten, zu finden sind. Elisabeth Pfeiffer und Konrad Naegeli haben zahlreiche originale Ukuleletechniken adaptiert und in &quot;Kani&quot; mit vielen spannenden Spielmöglichkeiten kombiniert. Das Ergebnis ist ein Lehrwerk, das Kindern einen abwechslungsreichen Unterricht mit Spaß und Liebe zum Detail bietet.  Zusätzlich dazu wurde ein   &quot;Leitfaden für ­Lehrkräfte&quot; (N&amp;nbsp;2958)   entwickelt, der Informationen zur Geschichte, zu verschiedenen Ukuleleformen und den Anschlagstechniken enthält (inklusive Videos) und somit auch Gitarrelehrer*innen den Zugang zur Welt der Ukulele ermöglicht. In einem Interview haben wir die beiden Autoren zu &quot;Kani – Ukulele lernen für Kinder&quot; befragt:   Elisabeth und Konrad, ihr habt &quot;Kani – Ukulele lernen für Kinder&quot; gemeinsam erarbeitet. Wie kam es zu der Zusammenarbeit und wer hat was beigetragen?  [Elisabeth:] Wir kennen uns schon sehr lange, noch aus dem Studium. Über die Jahre haben wir immer wieder zusammen Musik gemacht, und als ich anfing, mich intensiv mit der Ukulele zu beschäftigen, hat das Konrad auch ein Stück weit angesteckt. Das Ergebnis ist Kani – Ukulele lernen für Kinder. ­Konrad hat viele wichtige Konzepte, Texte und Kompositionen beigetragen, während ich mich auf den Lehrerband mit der entsprechenden ­wissenschaftlichen Forschung konzentriert habe. Letztlich ist Kani aber eine große Gemeinschaftsarbeit.    „Kani“ ist ja ein ungewöhnlicher Name. Warum heißt die Ukulelenschule so und was steht dahinter?  [Konrad:] Kani ist das hawaiianische Wort für „Klang“. In Kani stehen Spieltechniken im Mittelpunkt, die den einzigartigen Klang der Ukulele ­besonders ­herausstellen und zeigen, wie vielfältig dieses kleine Instrument eingesetzt werden kann. Kani ist aber auch der Name unserer Hauptfigur.   Was ist bei &quot;Kani&quot; anders als bei anderen ­Lehrwerken für Ukulele?  [Elisabeth:] Wie schon erwähnt, stellt Kani die einzigartige Klangwelt der Ukulele in den Mittelpunkt. Gleichzeitig wird von Anfang an nicht nur Melodie und Begleitung vermittelt, sondern die Ukulele als Soloinstrument vorgestellt.    Für wen ist &quot;Kani&quot; gedacht und welche Inhalte gibt es?  [Konrad:] Kani richtet sich an Grundschulkinder ab der 2. Klasse. Es werden alle Stammtöne in der 1. Lage sowie die Akkorde C, Am, Am7, F und G7 erarbeitet. Außerdem lernen die Kinder unterschiedliche Anschlagsarten, die man von Anfang an zum Begleiten oder zum Solo-Spielen verwenden kann.   Kani ist der Hauptcharakter, der die Schüler*innen auf ihrem Weg zum Ukulelespielen begleitet. Es ist eine Ukulele in Giraffenform. Aber daneben gibt es noch Susi und Paco. Wie kam es zu der Idee der drei Haupt­figuren und welche ­Rolle ­nehmen sie in der Schule ein?  [Elisabeth:] Wir wollten Kani zwei Gefährten zur ­Seite stellen, die die Kinder altersgerecht direkt ­ansprechen. Susi ist ein Quintopus (kein Oktopus) und steht für die Anschlagshand. Sie kommentiert alles, was mit Spieltechnik zu tun hat. Paco ist ein schlauer Fuchs, der Wissen um die Ukulele und die Welt der Musik im Allgemeinen vermittelt.   Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade mit &quot;Kani&quot; ­beschäftigt seid?  [Konrad:] Elisabeth ist auf Ukulelefestivals in ganz Europa und Großbritannien mit Workshops und Konzerten vertreten. Außerdem hat sie einen Lehrauftrag für Fachdidaktik Ukulele an der ZHdK Zürich und schreibt an einer Doktorarbeit zum Thema „Anschlagshandtechnik der Ukulele“.  Ich unterrichte als Instrumentallehrkraft an der Musikschule Markt Essenbach. Darüber hinaus komponiere ich Musik für Computerspiele und konzertiere mit der Sängerin Bettina von Hindte. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Sport und Lesen.  Das Interview führte Antonia Krödel. 
  Bild: Konrad Naegeli und Elisabeth Pfeiffer auf dem Musikschulkongress 2023 (Foto: A. Krödel) 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-04-15T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Heinrichshofen &amp; Noetzel unterwegs...</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/heinrichshofen-noetzel-unterwegs...</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/heinrichshofen-noetzel-unterwegs..."/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Saison ist eröffnet! Messen, Ausstellungen und Konzerte - seien Sie dabei. Wann und wo, das erfahren Sie hier...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Messen und Ausstellungen     Akustika  08.–10.03.2024 · Messe Nürnberg Halle E3, F14   Leipziger Buchmesse  21.–24.03.2024 · Messe Leipzig  Halle 4, B324    Live auf der Leipziger Buchmesse:  Elisabeth Pfeiffer und Konrad Naegeli:  „Kani – Ukulele lernen für Kinder“: Die faszinierende Welt der Ukulele in neuem Gewand  22.03.2024, 12 Uhr · Musik-Café (Halle 4) 23.03.2024, 17 Uhr · Musik-Café (Halle 4)  Workshop zu  „Kani – Ukulele lernen für Kinder“  (Der interaktive Ukulele-Workshop für Musiklehrer*innen&quot; Congress Center Leipzig, Vortragsraum 10 22.03.2024, 14:30 Uhr und 15:10 Uhr (je 30 Minuten) 
    Konzerte     Schönberg in Wien  26.,28.,30.04.2024 · Reaktor 03.,05.,07.05.2024 · Reaktor Klangforum Wien: „Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34“ (Arnold Schönberg) 
  Baumann in Kronach  14.04.2024 · Kreiskulturraum Kronach Vogtland-Philharmonie unter Marius Popp: Uraufführung der 2. Sinfonie (Max Baumann)   Schönberg in Hannover  28.04.2024 · Sprengel Museum Das Neue Ensemble: „Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34“ (Arnold Schönberg)   Baumann in Kronach  17.05.2024 · Kreiskulturraum Kronach Hofer Symphoniker unter Manuel Grund: Uraufführung der 1. Sinfonie (Max Baumann) 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-02-28T11:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Heinrichshofen &amp; Noetzel - der Film</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/heinrichshofen-noetzel-der-film</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/heinrichshofen-noetzel-der-film"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Seit über 200 Jahren steht der Heinrichshofen Verlag für Musik, die Menschen zum gemeinsamen Musizieren zusammen bringt. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Hier finden Sie unseren  Imagefilm:  
 Heinrichshofen &amp;amp; Noetzel Gute Noten. Seit 1797. 
  Seit über 200 Jahren steht der Heinrichshofen Verlag für Musik, die Menschen zum gemeinsamen Musizieren zusammen bringt. Im Katalog finden sich berühmte Namen, die schon zu Lebzeiten veröffentlicht wurden wie z.B. Franz Liszt, Robert Schumann und Max Bruch und später Nico Dostal, Léon Jessel, Ernst Fischer und Siegfried Borris usw. Wegweisende Pädagogen veröffentlichten ihre Lehrwerke oder Spielmaterial, mit dem sie viele Menschen auf ihrem musikalischen Weg begleitet haben wie z.B. Hans Joachim Teschner, Peter Heilbut, Gertrud Keller, Willy Schneider und viele andere mehr. Unser Fokus liegt auf der Produktion und Herausgabe qualitativ hochwertiger Noten, die sich durch exzellente Les- und Spielbarkeit auszeichnen. Die Schwerpunkte der Verlage Heinrichshofen und Noetzel, die in der Vergangenheit auch andere Verlage mit deren Schwerpunkten übernommen haben, sind: Musik für und mit Blockflöte, Instrumentalschulen und Spielliteratur für Kinder und Erwachsene, Weihnachtsmusik. Das gesamte Spektrum umfasst: Noten für fast alle Instrumente und Besetzungen – ernste Musik von der Renaissance bis zur Moderne sowie gehobene Unterhaltungsmusik.   
 &amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-02-26T11:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Interview mit Philip Lehmann</title>
            <id>https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/interview-mit-philip-lehmann</id>
            <link href="https://www.heinrichshofen.de/en/news/news-from-the-publisher/interview-mit-philip-lehmann"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            &quot;dumb it down&quot; - wir haben den Arrangeur Philip Lehmann getroffen
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Hallo Herr Lehmann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch genommen haben. Bevor wir uns in das Projekt selbst stürzen – was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht gerade Klavierbegleitungen vereinfachen?    Ich bin hauptberuflicher Chorleiter und Coach für Chorleiter* von Laienchören. Als Letzterer habe ich auch ein Buch geschrieben, um Chorleitern etwas zum Lesen an die Hand zu geben. Mit meiner Arbeit möchte ich Amateurmusizierenden den bestmöglichen Zugang und größtmöglichen Spaß an ihrem Hobby ermöglichen. 
    Die Reihe „dumb it down“ enthält aber überhaupt keine Chorwerke, wieso vereinfachen Sie Klavierbegleitungen?   Meine Frau ist Geigenlehrerin und somit auch Nebenfachpianistin. Sie fühlte sich nicht in der Lage, ihre Schüler selbst zu begleiten – und für ihre Klassenvorspiele Klavierkollegen zu finden, die bereit wären ihre Schüler zu begleiten, war immer mühsam. Und wenn doch, lernten diese das Stück erst in der letzten Probe (wenn überhaupt…) richtig kennen und wurden dadurch verunsichert. Es gibt für viele Violinkonzerte und Stücke vereinfachte Versionen. Da ist dann die Tonart anders oder die hohen Lagen werden ausgespart usw. Wir dachten, es müsste doch auch so etwas auch für die Begleitung dieser Stücke geben, aber zu unserer Überraschung gab es das nicht. Dann machte ich mich 2015 einfach mal dran und fing an zu vereinfachen. 
    Das erklärt auch die Überzahl an Werken für Streichinstrumente. Ich vermute, dass die Werkauswahl in erster Linie durch den Bedarf Ihrer Frau entstand?    Ja, es sind „Standardwerke“ der (Schüler-)Literatur, die zuerst natürlich die Wünsche meiner Frau erfüllten. Später kamen auch andere Instrumentallehrer auf mich zu und wünschten sich bestimmte Stücke. Da ich selbst Bratscher bin, habe ich dann einige Standardwerke der Violinliteratur für Viola arrangiert, was auch ganz gut ankam.     Man möchte annehmen, dass man einfach ein paar Töne weglässt und dann passt das schon, aber so einfach haben Sie es sich ja nicht gemacht. Wie gehen Sie bei der Vereinfachung vor?   Ich analysiere zuerst die originale Klavierbegleitung im Verhältnis zur Solostimme: Was ist im Klaviersatz unbedingt notwendig, z.B. Übergänge, melodische Momente. In Akkorden brauchen wir den Grundton und die Terz, aber natürlich auch evtl. Dissonanzen, bzw. Vorhalte und melodische Anteile. Vielleicht sind solche Töne schon im Solo vorhanden, bzw. wo spielt das Klavier colla parte mit dem Solo evtl. auch als Unterstimme und wird dadurch obsolet? Nach dieser Analyse streiche ich zuerst einmal ganz viel einfach weg. Alles, was ich als Füllmaterial definiert habe, ist unnötiger Ballast, der gespielt werden müsste. Dann muss ich noch etwas umarrangieren, da ich mir als Grundregel für die drei einfacheren Schwierigkeitsgrade vorgegeben habe, dass in der rechten Hand maximal zwei Töne und in der linken maximal ein Ton zu spielen sind. Außerdem vermeide ich große Sprünge von einer Oktave oder mehr. Und schließlich beginnt der schönste Teil: Nun habe ich ein Skelett, dem ich dann doch sozusagen wieder etwas Fleisch verpassen muss und vergleiche dafür dieses Skelett mit dem Original. Das heißt, ich arrangiere mein Arrangement und füge teilweise Fülltöne wieder hinzu, um klanglich so nahe wie möglich ans Original zu kommen.    Sind denn alle Klavierbegleitungen gleich leicht?   Nein, das geht nicht. Manche Klaviersätze kann man nicht so weit reduzieren, dass sie ganz leicht werden. Manche Werke sind auch so lang, dass sie schon dadurch anspruchsvoller sind. Aber bei einigen Werken besteht die Möglichkeit, quasi entlang des Basso continuos, nur mit der linken Hand zu begleiten. Diese Werke haben wir dann mit einem „Sternchen“ am Schwierigkeitsgrad versehen. Ansonsten haben wir uns für vier Schwierigkeitsgrade entschieden, wobei selbst die Begleitungen des schwierigsten Grades so vereinfacht sind, dass sie von Hauptfachpianisten vom Blatt gespielt werden können.    Wonach entscheiden Sie die Vergabe des Schwierigkeitsgrads?   Zunächst versuche ich die Begleitungen so einfach wie möglich zu gestalten. Aber irgendwann muss ich mit der Vereinfachung aufhören, da sich die Begleitung sonst klanglich zu weit vom Original entfernen würde. Den Schwierigkeitsgrad an sich finde ich als geborener Nebenfachpianist selbst durch das Spielen der Bearbeitung heraus und entscheide dann. Meine Frau hat natürlich auch ihren Anteil daran. Deshalb sind die Schwierigkeitsgrade, die durch verschiedenfarbige Umschläge gekennzeichnet sind, auch beschreibend: - Grün ist für Anfänger und kann durchaus vom Blatt gespielt werden. - Gelb muss vor dem Unterricht mal angeschaut werden, damit man eine Orientierung bekommt. Diese Stücke sind meist drei-vier Seiten lang und müssen vor einem Konzert vielleicht auch geübt werden. - Orange muss man vor dem Unterricht üben und auch eigene Fingersätze eintragen. - Rote Stücke sind zwar stark vereinfacht, aber wenn man dann einem Stück mit 30 Klavierseiten gegenübersitzt (wie in der Arpeggione von Schubert), muss man sich da als „Nichtstudierter“ einfach reinfuchsen. Das gilt auch bei sehr schnellen Stücken oder solchen mit modernerer Tonsprache.   I ch möchte nochmal auf einen Aspekt einer Ihrer ersten Antworten zurückkommen: Es geht ja auch nicht nur darum, einfach nur eine Begleitung für das Vorspiel zu haben, sondern Schülern die Komplexität des jeweiligen Werks über seine eigene Stimme hinaus zu vermitteln.   Ja absolut! Dadurch, dass auch Instrumentallehrer (also nicht Klavier-…) ohne riesigen Aufwand die Begleitungen im Unterricht verwenden können, kann dem Schüler schon in der Frühphase das jeweilige Stück viel besser vermittelt werden – quasi als ein weiteres Werkzeug im pädagogischen Koffer. Der harmonische Zusammenhang, Übergänge, Dialoge mit Nebenstimmen… Schüler erleben von Anfang an kammermusikalisches Musizieren, miteinander Kommunizieren. Die Realität in der Praxis ist doch eher so etwas wie Playalong-Spielen: bloß nicht von der Begleitung aus dem Konzept bringen lassen. Für Schüler hat diese in der Vorspielsituation keinen Mehrwert, sondern ist eher anstrengend. Dabei könnte das gemeinsame Musizieren so schön sein, wenn es auch gemeinsam entstehen könnte!     Wie ist es denn, wenn sich für den Auftritt doch eine professionelle Begleitung gefunden hat?   Nach der Arbeit mit der vereinfachten Klavierbegleitung ist die originale Begleitung für Schüler überhaupt keine Überraschung mehr, da mein Augenmerk darauf liegt, trotz aller Vereinfachung dicht am Klang des Originals zu bleiben.     Viele Klavierbegleitungen sind ohnehin schon Reduktionen eines Orchestersatzes. Vermutlich ist es dann vergleichbar mit der Situation, vom Korrepetitor zum Orchester zu kommen?   Ja… Und noch etwas: Wenn der Komponist schon eine Begleitung vorgesehen hat – egal ob Orchester oder Klavier – wird das Werk doch, wenn man es immer nur als Solowerk spielt, immer unvollständig sein. Generationen von Schülern lernen immer nur einen Teil dieser Werke kennen und verbringen damit den überwiegenden Teil ihres musikalischen Tuns.     Bislang kamen immer nur Haupt- bzw.&amp;nbsp; Nebenfachpianisten zur Sprache, aber im Endeffekt gibt es ja noch viel mehr Klavierspieler, für die diese vereinfachten Begleitungen DIE Lösung sind.   Ja klar: Wie toll wäre es, wenn endlich mal gleichaltrige Kinder oder Jugendliche zusammenspielen könnten! Wie viel schöner ist es, mit Freunden oder zumindest einem Menschen gleichen Lebenshorizonts zu musizieren. Jetzt ist es doch so, dass man 10-Jährige mit 13- oder 14-Jährigen zusammenbringen muss, da der Klaviersatz von Gleichaltrigen nicht zu bewältigen ist. Jeder weiß, wie groß die Entwicklungssprünge gerade in diesem Alter sind – das ist Musizieren in einer Zweckgemeinschaft! Aber man kennt es doch von Duos gleicher Instrumente, welche zusätzliche Rolle das sich menschliche Verstehen beim gemeinsamen Musizieren spielt. Oder Mutter, Vater oder die Großeltern zu Hause, die vor langer Zeit mal Klavierspielen gelernt haben und gern mit ihren Kindern oder Enkeln spielen würden! Oder Amateure, die gern zusammenspielen wollten, aber der Solist langweilt sich und der Begleiter übt und übt und übt und verzweifelt.    Manche Werke sind ursprünglich gar nicht mit Klavier komponiert. Wonach wählen Sie den „originalen“ Klaviersatz aus?    Sie sprechen Klavierauszüge zu Instrumentalkonzerten an. In manchen Fällen passe ich diese noch anhand der Partitur an, um dann „mein“ Original zu haben, das mir als Vorlage für die Bearbeitung dient. Gleichzeitig erstelle ich aber auch bei Transkriptionen für andere, als den ursprünglich vom Komponisten angedachten Instrumenten, aus diesen Vorlagen Begleitungen. Transkribiere ich z.B. ein Stück für die Violine oder für die Viola, und will ich, dass die Bratsche dieselben Fingersätze wie die Geige spielt, dann muss das Stück eine Quinte tiefer klingen – also auch die Begleitung, was Entscheidungen bezüglich Oktavierungen mit sich bringt, denn das klingt sonst häufig zu dumpf.    Ich mag die Entstehung des Reihennamens – als kleiner Funfact: erzählen Sie mal, wie der Name entstand?   Da meine Frau und ich uns zu Hause auf Englisch unterhalten, kam Sie eines Tages auf mich zu und fragte zu einem Stück: „Can you please dumb this down for me“? Also quasi: kannst Du es mir einfacher machen? Man muss dazu sagen, dass ich ja etwas vollkommen Neues erschaffen hatte und mir fiel kein kluger Name ein, der das Ganze treffender beschreibt. Es gibt ja auch alle möglichen Bücher „…für Dummies“. Ich glaube, dass sich inzwischen keiner mehr persönlich angegriffen fühlt, sondern man eher zu schätzen weiß, was gemeint ist.    Inzwischen sind gut 30 Werke erschienen, aber es gibt unendlich viele Standardwerke für verschiedene Instrumente. Was wird noch kommen?    Das fängt bei einfachen Schülerstücken wie dem Brahmswalzer an, geht über Schülerkonzerte von Rieding oder Seitz, zu Konzertstücken wie Paganinis Cantabile oder auch Konzerten von Hoffmeister für Viola, oder für Kontrabass, oder großen Werken wie Vivaldis Vier Jahreszeiten.    Würden Sie auf Anfrage auch weitere Werke vereinfachen?   Natürlich. Genauer gesagt: Ich freue mich sehr über weitere Anfragen, da jede Lehrkraft ihre eigenen Vorlieben hat und es mir sehr am Herzen liegt, möglichst vielen jungen (und auch älteren) Schülern den Weg in die Zusammenspielerfahrung zu ebnen.  Ich bedanke mich sehr für die Einblicke, die Sie uns gewährt haben und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit! Das Gespräch führte Maren Trekel. 
 &amp;nbsp; 
   Alle Werke und weitere Informationen finden Sie      hier.      
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; *Aus Gründen der Lesbarkeit benutzt der Autor in diesem Interview das generische Maskulinum 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-09-06T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
